Notfallpsychologie ist eine Unterstützung für Menschen, die akute Krisen – sei es im privaten oder beruflichen Bereich – erleben. Krisen können mit starken negativen Gefühlen wie Angst, Panik, Hilflosigkeit oder extremer Überforderung einhergehen.

Krisen können durch unterschiedliche Ereignisse ausgelöst werden, wie etwa
– Übergriffe durch Kund*innen
– Bedrohungen (am Arbeitsplatz oder auf dem Heimweg)
– Schwere oder gar tödliche Arbeitsunfälle
– der plötzliche Tod von Kolleg*innen oder nahestehenden Personen.

Dipl.-Psych. Sebastian Jakobi in einem schwarzen Hemd; Gründer von Arbeitspsychologie Jakobi; Anbieter von Arbeits- und Organisationspsychologie; Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung; Notfallpsychologie; Arbeitgeberattraktivität; Beratung; Training; Coaching;

„Ein Notfall am Arbeitsplatz ist auch für die Organisation schmerzhaft. Ein solches Ereignis kann den Betriebsablauf stören und bei den Mitarbeitenden zu Verunsicherung und längerfristig zu psychischen Beeinträchtigungen führen.“

Zur psychosozialen Unterstützung in bzw. vor solchen Ereignissen biete ich Ihnen bzw. Ihrem Betrieb folgende Leistungen an:

Wenn ein Unglück passiert – Notfallpsychologische Unterstützung

Betroffene eines Notfalls sollten direkt nach dem Ereignis ein Gesprächsangebot erhalten. Ein Gespräch kann je nach Situation dazu dienen, die Betroffenen aufzufangen, den Raum geben, um Sorgen und Ängste zu äußern, oder helfen, Ansätze für den Umgang mit dem Erlebten zu entwickeln. Mit der psychosozialen Unterstützung nach einem Notfall sollte nicht gewartet werden. Bei einem Notfall stehe ich Ihnen daher schnellstmöglich zur Verfügung, um erste notfallpsychologische Schritte zu gehen.

Vorbereitet sein – Pläne für den Notfall entwickeln

Im Falle eines Notfalls muss sicher und schnell reagiert werden. Was muss konkret getan werden? Wer muss informiert werden? Was gilt es zu beachten? Ich unterstütze Sie und Ihren Betrieb dabei, einen psychosozialen Notfallplan aufzustellen, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Wichtige Hinweise für die Entwicklung eines Notfallplans liefert häufig auch die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.

Ein starkes Team – Gruppentrainings zur gegenseitigen Unterstützung

Wenn ein Notfall passiert, sind Kolleg*innen oftmals die Ersten vor Ort, um Hilfe und Unterstützung zu leisten. Ähnlich wie betriebliche Ersthelfer, die bei Unfällen medizinische Erste Hilfe leisten können, können trainierte Mitarbeitende Bedarfe für psychosoziale Unterstützung erkennen und sinnvolle Schritte einleiten. Dazu zählen neben unterstützenden Gesprächen mit Betroffenen auch sehr lebenspraktische Organisations- und evtl. Schutzhandlungen. Ich biete Trainings an, in denen „psychosozialen Ersthelfer“ für Notfälle ausgebildet werden.


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